Zur schnellen Übersicht: zentrale Begriffe in alphabetischer Reihenfolge - hier können Sie sich schnell zu bestimmten Begriffen informieren!

Akuter Schwindelanfall? Ein paarTipps

Setzen Sie sich oder legen Sie sich zügig hin, um einen Sturz zu vermeiden. Ist dies nicht möglich, können Sie einen festen äußeren Punkt mit den Augen fixieren, um eine Stabilisierung zu erreichen, bis der Schwindelanfall vorbei ist.

Altersschwindel

Schwindelanfälle können sich im Alter häufen, da verschiedene Ursachen auf Alterungsprozesse im menschlichen Körper zurückzuführen sind. Allerdings kann man durch Übung und Training viele der Symptome ausgleichen.

Ambulanz

Die Schwindelambulanz Sinsheim war früher eine Klinik – heute behandeln wir ambulant und der Patient kann bei seiner Familie in der vertrauten Umgebung bleiben. Sollten Sie weit weg von Sinsheim wohnen, dann können Sie sich von dem HNO-Arzt Ihres Vertrauens in Ihrem Heimatort - mit unseren speziell für Sie konfigurierten Therapie - behandeln lassen.

Angstschwindel

Die Diagnose „Angstschwindel“ wird von Ärzten oft schnell gestellt und ist meiste falsch. Eine Schwindelattacke hat in den meisten Fällen eine physiologische Ursache. Der Phobische Schwindel wird auch oft Angstschwindel genannt, oder auch als somatophorer Schwindel bezeichnet. Ursache für diese Art von Schwindel ist allerdings keine Angststörung, sondern eine gestörte Fixationssuppression. Durch die Fixationssuppression der Augen kann man Schwindelgefühle unterdrücken, quasi bevor sie entstehen: wenn man sich beim Tanzen dreht, dann fixiert man eine festen Punkt mit den Augen und ein Schwindelgefühl bleibt aus. Dieser Mechanismus kann aber gestört sein – wird er nicht erkannt, so kann es zu Fehldiagnosen (z.B. „Agoraphobie“) kommen.

Angststarre

Wenn Patienten durch uns erfahren haben, woran sie leiden und dass ihre Schwindelzustände rein physische Ursachen haben, dann können sie auch ihre Angststarre überwinden und mit uns gemeinsam an den wirklichen Ursachen des Schwindel-Leidens arbeiten.

Basiläre Migräne

Die Basiläre Migräne, auch Basilarismigräne genannt, ist eine besondere Schwindelerkrankung und betrifft vor allem Erwachsene zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr. Die Ursache ist hier auf die Unterversorgung des Hirnstamms und des Kleinhirns wegen der Unterversorgung mit Blut aufgrund einer verkrampften Arterie. Symptomatisch sind hier Lichtempfindlichkeit, verstärktes Geruchsempfinden und auch visuelle Wahrnehmungsstörungen. Die Basiläre Migräne lässt sich gut medikamentös, aber auch mit Akupunktur oder Kinesiotape behandeln. Weitere Information zu Symptomen, Diagnose, Ursachen und Behandlungsmethoden finden Sie hier: (Link)

Bogengangsdehiszenz

Ein Symptom für eine Bogengangsdehiszenz kann sein, dass bei der Wahrnehmung von lauten Tönen Schwindel auftritt. Ein weiteres Symptom kann sein, wenn die eigenen Augenbewegungen „hörbar“ sind – etwa wie das Scheibenwischgeräusch im Auto. Auch Ohnmachtsanfälle, Tinnitus und Hörverluste im niederen Frequenzbereich sind können vorkommen. Ursache dafür kann ein Unfall in der Kindheit sein, der zu einem fehlerhaften Knochenwachstum führen, das aber erst in zunehmendem Lebensalter störend wird. Behandelt wird eine Bogengangsdehiszenz in Verbindung mit Gleichgewichtsübungen medikamentös oder operativ. Ausführlichere Informationen über Ursache sowie Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten finden Sie hier: (Link)

Burnout

Burnout ist für Schwindel nach unserer Erfahrung und nach dem Stand der Wissenschaft nicht ursächlich. Hier kann es sich eher umgekehrt verhalten: Anhaltende Schwindelzustände über Wochen, Monate und Jahre können an die Substanz gehen.

Credo, unser

„Ein Patient braucht nicht die Genehmigung eines Arztes um Schwindel zu haben – bzw. wir haben nicht das Recht daran zu zweifeln, wenn uns ein Patient sagt, dass er Schwindel hat.“

Depression

Die Diagnose „Depression“, die dem Patienten mit Schwindelsymptomen oft und schnell gestellt wird, gehört aber in den meisten Fällen zu den Fehldiagnosen. Wir treffen hingegen oft auf Patienten, die Depressionen und Panikzustände erst entwickelten, weil ihnen niemand sagen konnte, was Angesichts ihrer Schwindelattacken mit ihnen „los ist“.

Drehschwindel

Der Drehschwindel ist keine Erkrankung, sondern ein Symptom, das – eventuell unter Begleitsymptomen wie Kopfschmerzen und Sehstörungen - akut oder auch dauerhaft auftreten kann. Der Drehschwindel wird unterschieden nach seiner Entstehung: bewegungsabhängig oder bewegungsunanbhängig. Dieses Symptom kann die Folge unterschiedlichster Erkrankungen des Innenohrs sein – gerade hier ist eine umfassende und detailgenaue Untersuchung mit allen diagnostischen Möglichkeiten erforderlich! Mehr Information zum Drehschwindel und seinen Möglichen Krankheitsursachen finden Sie hier: (Link)

Drehstuhl-Schwindeltraining

Über die Fixationssuppression kann Schwindel unterdrückt werden. Ist die Fixationssuppression gestört, kann es zu Schwindelattacken kommen. Man kann die Fixationssuppression allerdings gut trainieren, und zwar mit dem Drehstuhl-Schwindeltraining. Wie die Übung abläuft,sehen Sie detailliert in diesem Video (Link, das Video ist da beim Phobischen Schwindel)

Einbildung von Schwindelsymptomen?

Wir nehmen Sie ernst! Wenn Sie mit Schwindelsymptomen zu uns kommen, dann ist es nicht an uns, das anzuzweifeln. Patienten, die zu uns kommen, berichten uns, dass es leider in der medizinischen Praxis allzu oft vorkommt, dass Patienten mit Schwindelsymptomen – ohne Untersuchung – unterstellt wird, sie würden sich den Schwindel nur vorstellen oder wären einfach nur depressiv. Nun, nicht bei uns – den Satz „Schwankschwindel ist Angstschwindel“ werden Sie von uns nicht hören!

Erkrankungen der Halswirbelsäule – Zervikogener/ zervikaler Schwindel

Die Halswirbelsäule kann sowohl Ursache für Schwindelattacken sein, kann aber auch umgekehrt von Schwindelerkrankungen betroffen sein. Das bedeutet: Blockierungen im Kopf-und Halswirbelbereich führen zu einer fehlerhaften Wahrnehmung der Kopfhaltung. Diese Fehlinformation „kollidiert“ mit den „richtigen“ Informationen die von den Augen, dem Gehirn oder den „Fühlern“ in den Füßen kommt. Diese Informationskonfusion äußert sich als Schwindel. Die Ursachen dafür können funktionell, degenerativ oder posttraumatisch sein: Fehlhaltungen, Abnutzung oder Unfälle. Die Diagnose ist nur über eine umfassende Gleichgewichtsdiagnostik möglich und nicht über bildgebende Verfahren wie MRT. Die Therapie erfolgt über manual-therapeutische Verfahren und führt in den meisten Fällen zuverlässig zum Erfolg. Weitere Information über diese Art von Schwindel finden Sie hier: (Link)

Fachgebiete

Wir führen – was die Diagnose und Therapie von Schwindelerkrankungen betrifft – Fachgebiete zusammen. Schwindelerkrankungen können ihre Ursachen auch außerhalb des medizinischen Fachbereichs der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde haben. Mittlerweile ist es so, dass uns sogar Patienten zur weiteren Abklärung aus dem eigenen Fachgebiet, der HNO-Heilkunde, von anderen Ärzten überwiesen werden.

Fehldiagnosen von Schwindelerkrankungen

Fehldiagnosen können eine prägende Wirkung haben – besonders, wenn Betroffene selbst daran glauben. Ein Schwindel tritt unter bestimmten Bedingungen auf – bei sich ändernden Lichtverhältnissen, beim Lesen am PC oder einer Zeitung, in großen Menschengruppen oder auf weiten Plätzen oder Ähnlichem. Hier kann beispielsweise die Diagnose „Angstschwindel“ schnell erfolgen. Die Folge? Der Patient glaubt bis auf Weiteres, eigentlich an einem Angstproblem zu leiden. Doch für die Schwindelarten, die eine solche Interpretation nahelegen, gibt es durchaus physiologische Erklärungen – so können beispielsweise schon leichte Schielstellungen der Augen Schwindelgefühle verursachen. Deswegen: wir fangen mit unserer Anamnese bei jedem Patienten vollkommen unvoreingenommen und „von vorne“ an, um ein möglichst objektives Bild von den Symptomen und den zugrunde liegenden Ursachen zu bekommen. Mehr zu diesem Thema finden Sie hier: (Link)

Fixationssuppression

Die Fixationssuppression hilft dabei, Schwindel zu verhindern, indem man sich beispielsweise bei einer Tanz-Drehung auf einen Fixpunkt konzentriert. Siehe auch in diesem Glossar weiter unten „Phobischer Schwindel“ Weitere Information finden Sie hier: (Link)

Ganzheitliches Krankheitsbild

Wir wollen nicht nur das Symptom sehen und bewerten, sondern vor allem die wirkliche Ursache feststellen und die richtige Therapie anwenden. Zu einem Krankheitsbild gehört der komplette Mensch inklusive seiner Lebensumstände und Lebensgeschichte.

Gleichgewichtssinn

Der Gleichgewichtssinn setzt sich aus mehreren Einzel-Sinneswahrnehmungen zusammen und dient der Orientierung im Raum und der Körperhaltung sowie deren Korrektur. Um das Gleichgewicht halten zu können, ist ein sensibles Zusammenspiel der vestibulären Wahrnehmung (Fühlen der Gravitation und der Beschleunigung), der visuellen Wahrnehmung, des Tastsinns (z.B. über die Füße) und der Tiefensensibilität (Wahrnehmung beispielsweise einer Gelenkstellung)

Gleichgewichtsstörungen

Gleichgewichtsstörungen und Schwindelattacken sind nicht unbedingt dasselbe. Eine Schwindelattacke kann Gleichgewichtsstörungen zur Folge haben. Gleichgewichtsstörungen können auch andere Ursachen als Schwindel haben. Über sogenannte Koordinationsprüfungen kann festgestellt werden, ob andere Ursachen für Gleichgewichtsstörungen zu nennen sind. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: (Link)

Hoffnungslose Fälle?

Bei uns ist jeder gut aufgehoben – denn wir kümmern uns auch und gerade um die sogenannten „hoffnungslosen Fälle“. Wer schon bei vielen Ärzten war, dabei unbefriedigende und auch verschiedene Diagnosen erhalten hat, ist bei uns richtig – wir kümmern uns auch um Sie!

Hörsturz

Ein Hörsturz kann ein Schwindelgefühl mit einer vorübergehenden Einschränkung des Hörvermögens einhergehen. Die Diagnose „Hörsturz“ erfolgt häufig – und ist häufig falsch. Symptomatisch für einen Hörsturz sind Hörverluste in einzelnen Frequenzbereichen oder das „Doppelhören“ - man nimmt Töne mit den beiden Ohren in unterschiedlicher Höhe wahr. Als Ursache kommen Hörnerv-Entzündungen oder Durchblutungsstörungen in Frage – die Diagnostik ist allerdings aufwändig. Behandelt wird ein Hörsturz in unterschiedlichen Anwendungsweisen mit Kortison. Mehr Information zum Hörsturz finden Sie hier: (Link)

Kippschwindel

Schwankschwindel wird auch als Kippschwindel bezeichnet. Er kann plötzlich und anfallsartig auftreten, ist gekennzeichnet durch gelegentlich starke Angst- und Benommenheitsgefühle sowie Stand- und Gangunsicherheiten bis zur Fallneigung.

Lagerungsschwindel

Lagerungsschwindel kommt häufig vor und hat eine eher harmlose Grundursache, die mit einfachen Lagerungsmanövern meistens behoben werden kann. Diese Übungen - die Lagerungsmanöver - sind relativ einfach, müssen aber regelmäßig und vor allem richtig durchgeführt werden. Ausführliche Information zur Symptombeschreibung, den Diagnoseverfahren, den Ursachen sowie den Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten finden Sie hier: (Link) An dieser Stelle finden Sie auch mehrere Videos bzw. Video-Links, die die verschiedenen Lagerungsmanöver demonstrieren.

Medikamente

Je nach Art der Schwindel-Ursache kann ein diesbezügliches Leiden nur medikamentös behandelt werden. Die meisten Schwindelursachen können allerdings mit Bewegungstherapie behandelt werden. Es gibt allerdings auch die Kombination beider Behandlungsstrategien.

Medizinisch fachübergreifend

Dabei arbeiten wir ganzheitlich und medizinisch fachübergreifend. Schwindelsymptome haben ihre Ursache in verschiedenen medizinischen Bereichen haben.

Morbus Menière

Morbus Menière ist eine Erkrankung des Innenohrs, die Menschen zwischen dem 40sten und 60sten Lebensjahr ereilen können. Hier kann es zu Ohrgeräuschen (Menièr`sche Trias) und zu Schwindel kommen. Ausführliches zu Krankheits-Auslöser, deren Ursachen, den Diagnoseverfahren und den Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten lesen Sie hier:

Neuropathia Vestibularis

Die Neuropathia Vestibularis kann eine Schwindelursache sein – sie ist eine Entzündung oder Durchblutungsstörung der Gleichgewichtsnerven im Gleichgewichtsorgan und kommt relativ häufig vor. Die Neuropathia Vestibularis ist nicht im eigentlichen Sinnen eine Krankheit wie z.B. Morbus Menière, sondern wird durch Borrelien oder Herpesviren ausgelöst. Ausführliche Information zu dieser Schwindel-Ursache, zur Symptombeschreibung, zu den Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten finden Sie hier: (link) Eine fortgeschrittene Form der Neuropathia Vestibularis ist der Vestibularausfall. In diesem Fall schwillt der Nerv an, kann jedoch aufgrund seiner Lage nirgendwohin ausweichen. Folge ist ein Nervenschaden. Auch hierzu finden Sie ausführliche Information hier: (link)

Otolithenerkrankungen

Otolithen können alleine für Schwindel ursächlich sein, können aber an Erkrankungen auch nur „beteiligt“ sein. Die Otolithen - die „Ohrsteinchen“ - verstärken die Auslenkung der Sinneshärchen im Makulaorgan im Ohr, indem sie die Schwerkraft ausnutzen. Hier sind die Sinneszellen Sacculus und Utriculus (Sinneshärchen) verortet, die auf vertikale bzw. horizontale Beschleunigungen ansprechen. Die drei Bogengänge sind hingegen darauf ausgelegt, auf Drehbewegungen zu reagieren. Weitere Information finden Sie hier: (link)

Phobischer Schwindel

Der phobische Schwindel wird auch Angstschwindel oder somatophorer Schwindel genannt. Allerdings liegt dem phobischen Schwindel nicht, wie oft fälschlich diagnostiziert, eine Angststörung zugrunde, sondern oft die gestörte sogenannte Fixationssuppression der Augen. Die Fixationssuppression hilft dabei, Schwindel zu verhindern, indem man sich beispielsweise bei einer Tanz-Drehung auf einen Fixpunkt konzentriert. Weitere Information finden Sie hier: (link)

Schwankschwindel

Das Auftreten eines Schwankschwindels zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er vor allem beim Gehen auftritt – die Gründe allerdings können verschieden sein. Schwankschwindelsymptome: plötzlichen Stand- und Gangunsicherheit, Fallneigung und Benommenheit. Eine häufige Form des Schwankschwindels ist der sogenannte Phobische Schwankschwindel. Untersucht wird diese Art von Schwindel übe Bewegungsübungen, Bluttests oder auch bildgebende Verfahren. Von der Diagnose leitet sich dann ein entsprechendes Therapieverfahren ab, das aus Lagerungsmanövern oder auch in medikamentöser Behandlung bestehen kann. Weitere Information zu Symptomen, Formen, Diagnoseverfahren und Therapiemöglichkeiten finden Sie hier: (link)

Schwindelanfälle

Schwindelanfälle tauchen sozusagen immer „unangekündigt“ auf und sorgen erst einmal für Verwirrung. Schwindelattacken sind aber weit verbreitet und – auch wenn Befürchtungen entstehen – oft kein Grund zur größerer Sorge. Die Ursachen sind oft harmlos, die den meisten Fälle sind gut therapierbar und die Situation der Patienten ist danach sehr verbessert. Viele Schwindel – Ursachen sind bewegungstherapeutisch behandelbar, mache medikamentös, nur wenige chirurgisch. Schwindelattacken können unterschiedlichste Auslöser und verschiedenste Ursachen haben: beispielsweise zu viel Licht oder weite Plätze oder zu schnelle Kopfbewegungen können den Schwindel auslösen, Entzündungen, Stoffwechsel- und Kreislauferkrankungen, frühkindliche Unfälle oder harmlose Otolithenablösungen im Gleichgewichtsorgan können die Ursache sein. In einer gründlichen Untersuchung wird - im Gespräch und mit auch mit verschiedenen maschinellen Untersuchungsverfahren - festgestellt „was wirklich los ist“, wie Symptome zu interpretieren sind und welche physiologischen Ursachen der wirkliche Grund sind. Danach richtet sich anschließend die entsprechende Therapie: manuell, medikamentös, chirurgisch oder bewegungstherapeutisch.

Schwindelerkrankungen

„Schwindel ist eine Unlustempfindung, welche aus einer Störung der Beziehung unseres Körpers im Raum entspringt“ Hermann Oppenheim, Neurologe 1858- 1919 Wir können vielleicht nicht allen Patienten helfen, doch wir versuchen es, so gut es geht. Dabei fangen wir bei Jedermann völlig unvoreingenommen ganz von vorne an. Es gibt eine Anzahl bekannter und erforschter Schwindelerkrankungen, die wir diagnostizieren können – doch bei jedem kann der Fall, auch in Ursachenkombination, anders liegen. Hier erfahren Sie mehr über die Schwindelerkrankungen allgemein und erhalten auch eine gute Übersicht aller bekannten Schwindelerkrankungen (link)

Sinsheimer Weg

Der Sinsheimer Weg: das ist der Weg, den wir gehen. Wir untersuchen alle Patienten vorurteilsfrei und auch „vordiagnosefrei“. Die Krankengeschichte, die der Patient mitbringt (Diagnosen anderer Ärzte, eigene Interpretationen und Vorannahmen) wird zuerst außer Acht gelassen: wir fangen ganz von vorne an – wissenschaftlich, gründlich, objektiv und unvoreingenommen.

Spezialisierung: unsere Ambulanz und unsere Team

Schwindeldiagnostik ist Puzzle-Arbeit - Schwindelerkrankungen sind kein eingegrenztes Fachgebiet in der Medizin. Entsprechend gering ist die Anzahl der Ärzte, die sich mit diesem „kniffeligen“ Thema umfassend auskennen. Die Schwindelambulanz Sinsheim hat sich auf seltene und beim Patienten unerkannte Schwindelerkrankungen spezialisiert..

Sprachen - international

Unser Personal spricht verschiedene Weltsprachen, weil unsere Patienten aus Ost und West, von Amerika bis Russland zu uns kommen.

Stress

Stress löst nach unserer Erfahrung und nach dem Stand der Wissenschaft keinen Schwindel aus. Es verhält sich eher umgekehrt.

Ursachen und Auslöser von Schwindel

Hier muss man unterscheiden lernen: was löst den Schwindel aus – und was ist seine eigentliche Ursache? Auslöser können sein: eine schnelle Änderung der Lichtverhältnisse, große Menschenansammlungen, aber auch leere weite Plätze, laute Geräusche, schnelle Bewegungen des Kopfes oder des Körpers, zu schnelle Atmung und dergleichen. Als Ursachen hingegen kommen völlig andere Aspekte in Frage: bestimmte Medikamentenkonstellationen und/oder deren Nebenwirkungen, Störungen der Schwerkraftorgane/ Otolithenorgane oder der Augen, Störungen im Halswirbelbereich, Entzündungen oder Infekte im Gleichgewichtsorgan, Multiple Sklerose oder Epilepsie, Tumore oder Veränderungen im Gehirn und noch Anderes.

Vestibularausfall

Der Vestibularausfall ist eine fortgeschrittene Form der Neuropathia Vestibularis. In diesem Fall schwillt der Nerv aufgrund einer Einzündung an, die durch Viren, Bakterien, Hitze, Kälte Unfälle, Tumore, Embolien oder weiteres ausgelöst werden. Der Nerv kann jedoch aufgrund seiner Lage nirgendwohin ausweichen. Folge ist ein Nervenschaden. Auch hierzu finden Sie ausführliche Information zu Symptomatik, Diagnose, Ursachen und Therapien hier: (link)

Vestibularisschwannom

Auch als Akustikusneurinom bekannt. Ein Vestibularisschwannom kann Schwindelbeschwerden und Hörverluste verursachen. Dabei handelt es sich zwar um einen gutartigen Tumor, der aber für große gesundheitliche Probleme ursächlich sein kann, weil er den Gleichgewichtsnerv abdrücken kann. Weitere Information zu Symptomatik, Diagnose, Ursachen und Therapiemöglichkeiten finden Sie hier: (link) Es sind mehrere Therapiekonzepte möglich, die allerdings von Fall zu Fall ausgewählt und angepasst werden müssen.

Vestibularisparoxysmie

Bei einer Vestibularisparoxysmie kommt es zu einer Art „Kurzschluss“, wenn sich Hör- oder Gleichgewichtsnerven und eine Ader zu nahe kommen. Nervenbahnen sind Signalleiter, und ein zusätzlicher Reiz in Form einer zu nahe gekommener Ader an falscher Stelle wird vom Gehirn fehlinterpretiert – die Folge ist ein Schwindelgefühl. Eine Vestibularisparoxysmie wird medikamentös behandelt. Weitere Informationen zu den Symptomen, den Diagnoseverfahren, den Ursachen und der Therapie finden Sie hier:

Vorannahmen

Wir fangen in der Diagnose bei jedem Patienten ganz von vorne an. Wir wollen uns jedem Patienten und jedem Krankheitsbild mit all seinen Symptomen vollkommen vorurteilsfrei nähern, um die wirkliche Ursache zweifelsfrei festzustellen.

Welt, aus aller

Wir sind eine Spezial-Ambulanz für Schwindelerkrankungen und behandeln Patienten nicht nur überregional, sondern aus aller Welt. Viele Patienten legen weite Wege zurück, um zu uns zu kommen. Wir erstellen - nach eingehender Untersuchung und Diagnose - einen Therapieplan, dem sie zusammen mit Ihrem HNO-Arzt in Ihrem Heimatort folgen können.

Was sind die Bogengänge?

Die Bogengänge in den beiden Innenohren sind drei untereinander verbundene, ringartige kleine Schläuche mit ungefähr 6 Millimeter Durchmesser. Sie sind ein Teil des Gleichgewichtsorgans und dienen der Rezeption und Regulierung von Drehbewegungen. Die drei Bogengangsringe haben zusammen eine dreidimensionale Form, wobei sie in unterschiedlichen Raumrichtungen - fast rechtwinklig zueinander - angeordnet sind. Die Bogengänge sind mit zwei Arten von Lymphe gefüllt bzw. umgeben: der sogenannten Endolymphe und der Perilymphe. Bei der Einmündung in den Utriculus befinden sich die Sinneshärchen, die beispielsweise bei einer Kopfdrehung gereizt werden, weil die Endolymphe aufgrund der Massenträgheit „stehen bleibt“ und darüber streicht. Am Ende wird über die Nerven an den Enden der Sinneshärchen eine Drehempfindung hervorgerufen.

Tinnitus: Symptome, Ursachen, Behandlung

Tinnitus – das kommt aus dem Lateinischen („Tinnitus Aurium“) und bedeutet nicht mehr als „Klingeln der Ohren“. Dieses Phänomen betrifft circa 15 Prozent der Weltbevölkerung. Es gibt kein anerkanntes Medikament gegen dieses Ohrgeräusch – und doch kann man verschiedene Maßnahmen ergreifen, um die Symptome zu lindern, wie zum Beispiel Verzicht auf Tabak, der Ohrgeräusche verstärkt, die Vermeidung absoluter Stille oder ein gesundes Leben mit Sport, ausreichend Schlaf und gesunder Ernährung - und noch viel mehr! Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten sind sehr vielfältig! Lassen Sie sich von uns beraten!

Ziele

Unser Ziel ist es, über unsere spezielle diagnostische Herangehensweise die körperlichen Ursachen von Schwindelerkrankungen und Gleichgewichtsstörungen herauszufinden. Wir haben es uns aber zum Ziel gemacht, das schwierige Thema der Schwindelerkrankungen umfassend zu behandeln und alle Kompetenzen auch überregional zu bündeln: in Diagnose, Therapie, Heilung, Training und Nachsorge. Menschen mit Schwindelerkrankungen zu helfen, ist für uns zur Berufung geworden – auch für die sogenannten „hoffnungslosen Fälle“.