Therapien für Schwindelerkrankungen

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Akupunktur als Therapie bei Schwindelerkrankungen

Ein bewährtes Therapiekonzept bei verschiedenen Erkrankungen ist die klassische Akupunktur. Bei Schwindelerkrankungen erzielt die Akupunktur eine positive Wirkung. Gerade unter unseren Menière – Patienten und den Patienten mit Halswirbelsäulenschwindel haben wir häufiger Fälle, die von einer ergänzenden Akupunkturbehandlung profitieren. Bevor diese Therapie gegen Schwindel begonnen wird, muss eine ausführliche Diagnostik durchgeführt werden. Damit die Behandlung schwerwiegender Erkrankungen nicht hinausgezögert wird, denn Akupunktur ist leider kein Allheilmittel.

Ablauf einer Akupunktur

Die Akupunktur wird von einem naturheilkundlichen Arzt oder einem Heilpraktiker durchgeführt und dauert etwa 30 Minuten. Für die Therapie werden ausschließlich nur sterile Nadeln verwendet, die in bestimmte Akupunkturpunkte gestochen werden. Beim Einstechen in die Haut könnte es möglicherweise zu Schmerzen kommen. Diese sollten nach kurzer Zeit aber verschwinden und durch ein Schwere- oder Wärmegefühl ersetzt werden. Nachdem Einstechen verbleiben die Nadeln für ca. 20 bis 30 Minuten in der Haut.

Konservative Therapie zur Behandlung von Schwindelerkrankungen

Um ein erfolgreiches Gleichgewichtstraining durchzuführen, ist eine sichere Diagnose erforderlich. Menière-Patienten brauchen ein anderes Training als Patienten mit Lagerungsschwindel – gerade hier führt nur das richtige Training zu einem Erfolg. Patienten mit einer Paroxysmie benötigen andere Vorgehensweisen als Patienten mit Migräne. Auch Neuropathie-Patienten brauchen ein Gleichgewichtstraining, welches auf Ihre Störung zugeschnitten ist. Daher ist eine ausführliche Untersuchung mit einer Diagnostik, die dem aktuellen Stand der medizinischen Erkenntnis entspricht, unverzichtbar.

Eine moderne Schwindelambulanz wird sich nicht auf Teiluntersuchungen beschränken, sondern Ihnen immer die volle Aufmerksamkeit und Sorgfalt schenken. Auch wenn Sie erst am Vortag mit den gleichen Beschwerden vorstellig waren. Wir versprechen Ihnen die gleiche Sorgfalt an den Tag zu legen. Uns ist es wichtig nichts zu übersehen, um Ihnen möglichst optimal helfen zu können.

Anwendung der konservativen Methode

An konservativen Methoden stehen die Medikamentöse Therapie, Physiotherapeutische Manöver, Manualtherapie und auch spezielle Schwindeltrainingsmethoden zur Verfügung. Im Grunde geht es dabei darum, das Gleichgewichtsorgan Ihrem Krankheitsbild entsprechend zu reizen und zu stimulieren.

Manuelle Medizin zur Therapie von Schwindelerkrankungen

Die meisten Patienten, die unter Schwindelbeschwerden leiden, bekommen über kurze oder lange Zeit Probleme mit der Halswirbelsäule, was nicht gleichzusetzen ist mit einem zervikogenen Schwindel, welcher auch unter dem Namen des Halswirbelsäulenschwindels bekannt ist. Sollte der Schwindel aber doch von der Halswirbelsäule verursacht sein/werden, helfen manual-therapeutische Manöver um den Schwindel zu therapieren.

Anwendung manueller Medizin

Es geht hier nicht um das klassische Einrenken nach dem Motto „hit and fit“ (hau drauf und es passt), sondern um weiche Dehnungen der Muskulatur und der Gelenke. Im Gegensatz zur klassischen Chirotherapie ist die Manualtherapie eine nahezu gefahrlose Therapieform in geübten Händen. Durch Manualtherapie wird die Beweglichkeit der einzelnen Gelenke verbessert und Blockierungen werden durch leichten Zug und Druck gelöst. Hierbei werden keine gefährlichen Rotationen der Kopfgelenke ausgelöst.

Die folgenden Schwindelkrankheiten können mit Manueller Medizin behandelt werden:

Medikamentöse Therapie zur Behandlung von Schwindelerkrankungen

Viele Schwindelerkrankungen lassen sich mit Medikamenten gut behandeln, so dass die Patienten weniger oder keine Schwindelbeschwerden mehr haben.

Diese Medikation richtet sich nach dem jeweiligen Krankheitsbild und natürlich auch nach Begleiterkrankungen. Weitere Informationen finden Sie unter dem jeweiligen Krankheitsbild. Es gibt kein Medikament, welches gegen alle Schwindelarten hilft.

Anwendung der medikamentösen Therapie

Seien Sie kritisch, solche „Medikamente“ helfen meistens dem Hersteller deutlich besser als dem Patienten. Auch nicht so gängige Behandlungsverfahren wie die Therapien mit Picrotoxin, Triamterin, Cinnarizin, Flunarizin, Betablockern, Carbamazepin, Gabapentin, Sulpirid etc. gehören bei uns zu den Routineverfahren.

Vor jeder medikamentösen Therapie oder einer Therapieänderung sollte eine vollständige Untersuchung erfolgen, um Ihren Körper nicht unnötig mit Medikamenten zu belasten. Häufig braucht man gar keine Medikamente, sondern nur das richtige Trainingsprogramm.